Helmut Voss spielt seit zehn Jahren jeden Tag das Didgeridoo aus Leidenschaft. Er durfte bei zahlreichen Didgeridoomeistern lernen, so zum Beispiel beim Clanältesten Djalu Gurruwiwi, dem australischen Tempispieler Alan Dargin. Somit hat sich Helmuts Spielspektrum im Laufe der Jahre breit gefächert.

Als Didgeridoobauer studierte er die einheimische und traditionelle Didgeridooherstellung. Beide Baustile finden sich in seinen charakteristischen Didgeridoos, mit der besonders geschätzten Kombination des "schmutzigen Sounds" im Verbund mit der gegensätzlichen "Klarheit". Helmut verarbeitet ausschließlich kostspielige Harthölzer wie Rosenholz, Ebenholz, Pokholz, Grenadille, mit ökonomisch unvertretbarem Zeitaufwand. Gelegentlich trennt er sich schon mal von einem seiner wertvollen Unikate.

Hier spielt die Schülerin Sarah das von Helmut aus Pokholz gebaute beeindruckende Didgeridoo / Tonlage F / mit einem Bell von 170mm. Bisher wurde bekanntlich noch kein Yidaki aus diesem weltweit schwersten Holz hergestellt.

Beate, Helmuts Frau, teilt seine Didgeridooleidenschaft nicht nur im gemeinsamen Spiel. Sie unterstützt Ihren Mann auch in den anliegenden Workshops, bzw. Didgeridoounterrichte in Papenburg. (Siehe Termine Didgeridoounterricht) Beate veredelt mit Ihren künstlerischen Acrylkompositionen die von Helmut gebauten Didgeridoos. Ihre Arbeit besticht durch ungemein saubere Klarheit, unterstrichen von Einbildungskraft und Fantasie, die leidenschaftliche Transparenz suggeriert, eben der Ausdruck ihres eigenen ganz persönlichen Stils.

Nicht nur Beates Sinn und Geschmack für Kompositionen und Einfühlungsvermögen, sondern auch die Praxisbezogenheit beim Didgeridoo waren schließlich Auslöser für die Entwicklung des Silikonmundstücks / Didgeridoomundstück vor einigen Jahren. Mittlerweile erfreut es sich weltweiter Beliebtheit.

So arbeiten beide Hand in Hand und zeigen bemerkenswert, dass zum einen eigene Kreativität, zum anderen auch der Einsatz neuzeitlicher Materialien, im Verbund mit dem ursprünglichen australischen Yidaki, respektvoll eingesetzt, harmonisierend kombiniert.